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NWZ vom 10. August 2019

Apen Mittlerweile kann Antje Meyer stolz auf fünf Apen-Air-Festivals zurückblicken. Jedoch nicht, wie meist üblich, als Besucherin – sondern als Mitorganisatorin. 2015 war die erste Veranstaltung über die Bühne gegangen, seitdem jährt es sich.

„Die Idee ist allerdings schon vorher entstanden“, erzählt die 39-jährige Aperin. 2009 war sie in die Planungen des damaligen Aper Burgfestes mit involviert, das bis dato alle zwei Jahre stattgefunden hatte. Als der Ortsbürgerverein an sie herantrat, ob sie nicht auch ein Fest organisieren wolle, sagte sie „Ja“. Allerdings mit dem Zusatz: „Aber ich mache ein Festival.“

Trotz einiger Stolpersteine war schnell ein Konzept vorhanden. „Das war der Dickkopf von mir“, sagt Antje Meyer und lacht. „Ich bin immer motiviert, was Ideen angeht. Meine Freunde sagen, wenn zehn Leute um eine Sache herumstehen, bin ich die elfte Person, die die Sache ohne groß zu fragen angeht.“

Schnell fand die Festivalidee positiven Anklang. Nach der ersten Auflage im Mai 2015 wuchs jährlich die Liste der teilnehmenden Bands, die zumeist aus der Region kommen. Ein Jahr später zog das Apen Air zudem aus Platzgründen von der Wiese hinter dem Schützenhaus auf das größere Festungsgelände.

„Wir legen wert auf einen familiären Touch. Viele Besucher kommen sogar mit ihren Kindern, die dann später von Oma und Opa abgeholt werden. Die Polizei nennt es augenzwinkernd Kinderfest.“ Auch die Helfertruppe von über 70 Leuten sei für sie ein großes Highlight, sagt Antje Meyer: „So ein großes Danke kann man gar nicht aussprechen.“

Nach dem Fest ist sprichwörtlich vor dem Festival. „Bestenfalls hat man schon während des laufenden Festivals Kontakte zu neuen Bands geknüpft“, erzählt die Aperin.

Neben der Liebe zur Musik engagiert sich Antje Meyer seit drei Jahren für die UWG im Gemeinderat. Auch ist das Planen für sie die Motivation, sich intensiver am Geschehen im Gemeindegebiet zu beteiligen.

 

 

 

 

Michael Rösner ist neuer Bürgermeister der Stadt Westerstede.

 

Dieses ist ein persönlicher Erfolg von Michael Rösner und ein Erfolg der UWG Westerstede.

Die UWG Apen gratuliert herzlich, wünscht ihm alles Gute und viel Erfolg im neuen Amt.

 

Rosige Aussichten für Westerstede:

Wir von der UWG Apen danken Hilke Hinrichs für einen fairen und von gegenseitigem Respekt geprägten Endspurt im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt.
Gleichzeitig gratulieren wir dem UWG Westerstede-Kandidaten Michael Rösner zum Wahlerfolg und der Kreisstadt Westerstede zu einem neuen unabhängigen Bürgermeister.
‚Lieber Michael, wir freuen uns mit Dir und wünschen Dir im neuen Amte stets die nötige Weitsicht und ein glückliches Händchen. Aus Deinem bisherigen Beruf bringst du sicherlich eine große Portion Idealismus, Engagement, Organisationstalent sowie viele Erfahrungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger Westerstedes mit ein.
Wir finden: Der richtige Mann am richtigen Platz!
Herzlichen Glückwunsch aus Apen auch zu diesem persönlichen Erfolg

PS: Wenn die UWG Apen Projekte mitanschiebt, kommt am Ende etwas Gutes dabei raus.

 

 

Die Landesstraßen

Im Herbst vergangenen Jahres hatte sich die UWG-Ratsfraktion an das Straßenverkehrsamt des Landkreises gewendet und bemängelt, dass die Landesstraßen 827 und 821 nicht mehr ihrem Anspruch als Verkehrswege für den überörtlichen und örtlichen Verkehr gerecht würden und auf Dauer nicht mehr verkehrssicher seien. Das gelte vor allem für die L 827 (Saterlandstraße) zwischen Nordloh und Augustfehn und für die L 821 zwischen Apen und Westerstede, wobei auch der Straßenbelag in der Ortsdurchfahrt Apen sehr schadhaft sei.

Im Januar 2019 hatte sich wegen der schlechten Zustände der L 827 und L 821 Bürgermeister Matthias Huber an Staatssekretär Dr. Berend Lindner im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gewandt. Die lange Trockenheit 2018 habe insbesondere auf der Saterlandstraße ihren Tribut gefordert, zwar habe es bei den Versackungen im Herbst 2018 in Teilabschnitten Arbeiten gegeben, doch für den Verkehrsfluss auf der Straße, die auch Autobahnzubringer der Gemeinde Barßel zur Anschlussstelle Apen/Remels sei, müsse die Fahrbahn auf längeren Abschnitten grundlegend saniert werden. Zwingend erforderlich sei auch eine Sanierung der Hauptstraße in den Bauerschaften Espern, Klampen und Westerloyerfeld sowie die Fahrbahnsanierung in der Ortsdurchfahrt von Apen. Schließlich sei die L 821 die wichtigste Ost-West-Verbindung der Gemeinde. Huber verwies darauf, dass die Gemeinde mit der Landesstraßenbaubehörde Oldenburg und der zuständigen Straßenmeisterei in Westerstede sehr gut zusammenarbeite, vielmehr ginge es darum, die überörtlichen Stellen zu bitten, mehr Gelder für Straßensanierungen bereitzustellen.

In seiner Antwort wies Staatssekretär Lindner darauf hin, dass nach der Hitzeperiode 2018 auf der Saterlandstraße zwischen Augustfehn und Nordloh im Herbst Sofortmaßnahmen erledigt wurden. Für dieses Jahr sei geplant, das Teilstück vollständig instandzusetzen. Dramatisch verschlechtert habe sich 2018 auch der Zustand der Landesstraße 821 zwischen Apen und Westerloy, so dass auch dieses Teilstück in das Bauprogramm 2019 aufgenommen wurde.

Wie Frank Zielesny vom Geschäftsbereich Oldenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage der NWZ sagte, stecke man mitten in den Vorbereitungen für die beiden Bauprojekte. Geplant sei, das Teilstück der L 827 zwischen Augustfehn und Nordloh im August zu sanieren, das Teilstück der L 821 zwischen Westerloy (Einmündung Ihausener Straße) und Espern (Einmündung Reihdamm) im Juli und August. Die Aper Ortsdurchfahrt (L 821) solle in einem Sonderprogramm Ortsdurchfahrten hergerichtet werden. Voraussichtlich könne die Sanierung in den Jahren 2021/2022 erfolgen.

Die Kreisstraßen

Sanierungsarbeiten seien, so hatte Bürgermeister Huber dem Landkreis Ammerlandmitgeteilt, auch auf der Kreisstraße 119 im Bereich Augustfehn II (Uplengener Straße) notwendig. Der Landkreis schrieb, dass der Ammerländer Kreistag regelmäßig Gelder für das Verschleißdeckenprogramm zur Verfügung stelle. Was saniert werde, werde anhand einer Prioritätenliste abgearbeitet.

Das Teilstück der K 119 in Augustfehn II sei nicht in das Verschleißdeckenprogramm 2019 aufgenommen worden. Von Seiten der Straßenmeisterei sei bestätigt worden, dass sich der Zustand in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert habe. Es sei geplant, die gravierendsten Mängel in diesem Jahr über das Schadstellenprogramm zu erledigen.

In der Diskussion im Straßen- und Brückenausschuss ging es auch darum, dass nicht nur die Fahrbahnen von (Kreis-)Straßen, sondern vielfach auch die Bermen erneuert werden müssten. Begegnungsverkehr immer größer werdender (landwirtschaftlicher) Fahrzeuge führe dazu, dass Straßenränder häufig stark in Mitleidenschaft gezogen würden. Erstmalig stelle der Kreis für die Erneuerung von Straßenrändern an Kreisstraßen Gelder zur Verfügung, die anhand einer Prioritätenliste abgearbeitet würden.

Die Gemeindestraßen

Gleich mehrere Anträge wurden an die Gemeindeverwaltung für die Sanierung von Gemeindestraßen gestellt. So fordert der Aper UWG-Ratsherr, dass in Apen die Kleine Mühlenstraße (eventuell mit einem Investor), die Straße Am Mühlenbach und die Grüne Straße saniert werden sollte. Die Sanierung der Grünen Straße hatten zudem der Ortsbürgerverein und der Gewerbekreis Apen gefordert. Außerdem hatte sich der Ortsbürgerverein Nordloh für die Sanierung des Deichweges und des Schanzenweges stark gemacht.

Bei einer Enthaltung sprach sich der Straßen- und Brückenausschuss dafür aus, dass die Fraktionen ein Gesamtkonzept für die Sanierung der Gemeindestraßen erarbeiten sollten. Von Seiten der Gemeindeverwaltung werde empfohlen, vorrangig die Straßen im Bokelermoor zu betrachten. Im Herbst solle sich der Ausschuss dann sanierungsbedürftige Straßen und Wege ansehen, die 2020 hergerichtet werden könnten. Eingeplant seien für 2020 bisher 55 000 Euro für Unterhaltungsmaßnahmen und 300 000 Euro für grundlegende Sanierungen.

In der Diskussion bemängelte Renate Brand (Grüne), dass die Gemeinde zu wenig für den Straßenbau getan habe, dass Fachleute die Schäden begutachten sollten und dass man nicht die Straßen in Bokelermoor herausgreifen, sondern alle Gemeindestraßen begutachten sollte. Björn Meyer (SPD) verwies darauf, dass die Gemeinde viele Straßen erneuert habe (z.B. Westerende, Streichenstraße etc.), dass man gemeinsam objektive Kriterien für Straßensanierungen erarbeiten müsse und dass in Bokelermoor Gefahr im Verzug sei. Man müsse in Bokelermoor handeln, betonte auch Bürgermeister Huber. Hans-Jürgen Meyer (SPD) verwies darauf, dass man in den eigenen Reihen Fachleute habe und deshalb entscheiden könne, welche Straßen am dringendsten saniert werden müssten. Grundlegende Sanierungen, wie sie mancherorts (von Moorstraßen) nötig seien, könne sich die Gemeinde nicht leisten.

Ausgaben verrechnet

Dieses Jahr werden in Apen für Straßen, die mit Brücken als ein Bereich betrachtet werden, keine Gelder für Sanierungen ausgegeben. Zwar sind aus dem Vorjahr 150 000 Euro und für dieses Jahr nochmals 150 000 Euro eingeplant, doch diese geplanten Ausgaben werden mit dem (nicht geplanten) Neubau Lindbrücke, dem Ausbau der Schulstraße und den Zusatzausgaben eines Teilstücks der Tanger Hauptstraße verrechnet.

 

 

Kommentar
 
Guter Rat ist teuer
 
von Doris Grove-Mittwede
 
 
Bei jeder Fahrt mit dem Auto oder dem Rad nerven sie: marode Straßen und Wege,die inzwischen zum Alltag gehören. Viele Verkehrswege müssten dringend saniert werden. Aus einzelnen Rissen, Löchern, Versackungen und Fahrbahnabbrüchen werden immer mehr. Auch wenn Schadstellen provisorisch geflickt werden, wird das Ganze für den Steuerzahler immer teurer.
 

Apen hat seine Hausaufgaben beim Thema Straßen nicht gemacht. Sicherlich wurden in den vergangenen Jahren einzelne Straßen hergerichtet wie z.B. Westerende und die Streichenstraße in Apen oder auch der Fuß- und Radweg an der Hauptstraße in Augustfehn. Doch das vor allem, weil Apen für diese Projekte hohe Zuschüsse erhielt. Die Ausgaben aus eigener Kasse für Straßensanierungen waren bei knappen Haushaltsmitteln jahrelang bescheiden, um nicht zu sagen, kaum vorhanden, weil anderes von den zahlreichen Aufgaben für wichtiger erachtet wurde. Auch das sollte die Politik neben der Schulterklopferei für die eigenen Verdienste dem Bürger sagen.

Denn es gibt ihn wie in anderen Gemeinden – den Millioneninvestitionsstau. Übertrieben? Nein! Mit Schadstellen ausbessern ist es auf Dauer nicht getan. Das wäre, als wenn man am Auto nur die Lackschäden behebt statt das Fahrzeug zur Inspektion zu bringen und Verschleißteile erneuern zu lassen. Viele Gemeindestraßen sind alt und reparaturanfällig und müssten – zumindest in Teilstücken – von Grund auf saniert werden. Dabei würde vermutlich ein weiteres Probleme offenbart, über das überhaupt noch nicht gesprochen wird: Wie ist es um die Zustände der Regenwasserkänale und vor allem der Abwasserkanäle bestellt? Auch die sind wie viele Gemeindestraßen in den Siedlungen Jahrzehnte alt.

Doch woher das Geld nehmen? Investiert werden muss in Straßenbau in Zeiten, wenn die Steuereinnahmen, wie jetzt, sprudeln. Die nicht eingeplanten 1,7 Millionen Euro, die die Gemeinde als (unerwarteten) Zuschuss für den Anbau der IGS bekam, kann man zum Abbau von Krediten verwenden. Man kann aber auch eine Million in Straßen stecken, was sinnvoll und nötig wäre.

Und wo soll man als erstes sanieren? Es mag löblich sein, dass die Fraktionen Kriterien und eine Prioritätenliste für sanierungsbedürftige Straßen erarbeiten wollen. Doch Zweifel sind angebracht. Entscheidungen über die Reihenfolge der Straßensanierungen müssen fachlich begründet sein und nicht – was zu befürchten ist – durch die kommunalpolitische Brille (2021 sind die nächsten Wahlen) gesehen werden.

Fachleute von außen müssen her, die – wie beim Verkehrsgutachten für Augustfehn – vielleicht auch unliebsame Wahrheiten aussprechen. Ein Ingenieurbüro sollte das dringend notwendige Straßenkataster als fachliche Grundlage für Entscheidungen erarbeiten, auch wenn guter Rat dann teuer wäre.

Doris Grove-Mittwede über Apens marode Straße

 

Vreschen-Bokel /Apen Wie soll sich die Gemeinde Apen bis 2030 entwickeln? Antworten auf diese Frage suchte die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) nun zusammen mit Bürgern. Bei einem Gesprächs- und Diskussionsabend im Dörpshus Bokeler School in Vreschen-Bokel wurden allerlei Vorstellungen entwickelt, die in die künftige UWG-Politik einfließen sollen. Gesprochen wurde unter anderem über Finanzen, die Verschuldung der Gemeinde, über geplante Investitionen in Schulen, Angebote für die Jugend, die Zustände der Brücken und Straßen sowie darüber, wie man alle Dörfer weiterentwickeln kann.

Einige Ideen hatten Gäste entwickelt, damit der Aper Viehmarktplatz noch attraktiver wird. Bereits im vergangenen Jahr sei der Dorfplatz auf Initiative des Ortsbürgervereins (OBV) bereits mit Wohnmobilisten-Stellplätzen versehen und der Fahrradweg zur Straße „Zur Festung“ wieder hergerichtet worden. Zudem wurde eine Informationstafel über die Historie der ehemaligen Aper Festung aufgestellt.

Nun wurde vorgeschlagen, dass die Containerfläche einen Sichtschutz erhalten solle, dass die Bushaltestelle so wie in der Streichenstraße barrierefrei gestaltet werden müsse, dass der Platz durch Anpflanzungen weiter begrünt werde, dass man den Bereich vor der Informationstafel pflastern und gegebenenfalls weitere Sitzbänke aufstellen solle.

Diese neue Ideen hat die Aper UWG-Ratsfrau Antje Meyer zu einem Antrag verarbeitet. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde solle geprüft werden, ob der Viehmarktplatz dadurch noch attraktiver werden könne.

 

 

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Jugendtreff

Nice, dass wir dabei sein durften!

Jugendtreff

Heute waren wir mit einer Abordnung der UWG bei der gemeinsamen Eröffnungsfeier unseres neuen

Jugendtreffs der Gemeinde Apen und des Projektbüros der Kreisvolkshochschule Ammerland in Augustfehn und haben

zum Start einen Apen-Gutschein überreicht.

Die UWG wünscht viel Erfolg viel Erfolg.

 

Gemeinde Apen

z. Hd. Herrn Bürgermeister Huber

Hauptstr. 200

26689 Apen

Viehmarktplatz Apen

 

Antrag zur Entwicklung des Viehmarktplatzes in Apen von Antje Meyer

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Huber,

der Viehmarktplatz in Apen wurde im letzten Jahr durch Initiativen des Ortsbürgervereins aufgewertet. Es wurden Wohnmobilstellplätze geschaffen und der Fahrradweg zur Straße „Zur Festung“ wurde wieder ertüchtigt. Zudem wurde eine Informationstafel zur Historie der ehemaligen Festung in Apen aufgestellt.

Im Rahmen des UWG-Themenabends wurde von Teilnehmern eine weitere Aufwertung des Viehmarktplatzes vorgeschlagen. Folgende Maßnahmen könnten zusätzlich durchgeführt werden:

  •       Containerfläche als Sichtschutz mit einem Zaun einfassen (zusätzlich dann ein Hinweisschild auf      die Container)
  •            die Bushaltestelle barrierefrei, so wie in der Streichenstraße herrichten (eine erhebliche Förderung     des Landes Niedersachsen kann beantragt werden)
  •           den Platz weiter durch Anpflanzung begrünen
  •           die Informationstafel anpflastern, man muss immer auf die Rasenfläche treten, um die Information zu lesen
  •          ggf. weitere Sitzbänke als Ruhezone aufstellen (vielleicht gibt es hierfür auch einen privaten Sponsor, ggf. das örtliche Lokal)

Die Maßnahmen sollten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde durchgeführt werden. Möglicherweise lassen sich auch Fördermittel aus dem Programm der Dorferneuerung beantragen. Ich würde mich über eine Umsetzung freuen.

Vielen Dank im Voraus.

 Mit freundlichen Grüßen

 Antje Meyer

 

Beitrag in der NWZ vom 21.März 2019 zur Grundstückssituation in Apen

 

 Große Grundstücke künftig teilen?

Apen Der Aper Ratsherr der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), Christian Martens, macht sich dafür stark, dass im Ort Apen auch eine Hintergrund- bzw. Lückenbebauung ermöglicht wird, um die Bebauung zu verdichten. In Apen gäbe es derzeit nur wenige freie Bauplätze, die in den Neubaugebieten Hornskamp und Zur Koppel angeboten würden, heißt es in seinem Antrag. Die Gemeinde plane zwar ein neues Baugebiete, doch kurzfristig gäbe es wenig Bauland.

Deshalb solle man überprüfen, wo in Apen eine Bebauung auf Hintergrundstücken oder eine Lückenbebauung möglich sei. Große Grundstücke, die eventuell geteilt werden könnten, gäbe es zum Beispiel an der Streichenstraße. Vor dem Hintergrund, dass gerade älteren Menschen oft nicht mehr möglich ist, große Gärten zu bewirtschaften, und um mehr Wohnraum zu schaffen, solle man darüber nachdenken, Hintergrundbebauungen zu ermöglichen. Planungskosten sollten von den Eigentümern getragen werden.

Der Antrag solle, so wünscht sich Martens, im Bau- und Planungsausschuss des Rates behandelt werden.

 

 

 

Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft Apen

2019

In der vergangenen Woche fand die Jahreshauptversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG Apen statt.

Der 1.Vorsitzende Frerich Wilken durfte ca. 30 aktive Mitglieder begrüßen, ehe er in seinem Jahresbericht auf die im vergangenen Jahr geleistete Vorstandsarbeit zurückblickte. Der erfreuliche Trend aus den Vorjahren, in denen die UWG bereits einen erheblichen Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte, setze sich auch im abgelaufenen Jahr fort.

Nachdem Kassenwart Rudolf Grusemann einen Überblick über die Finanzen gegeben hatte, standen in diesem Jahr einige Neuwahlen an:

Hierbei wurden die bisherigen Amtsinhaber Hans Kock (2.Vorsitzender), Rudolf Grusemann (Kassenwart) und Rainer Janßen (Schriftführer) aufgrund guter geleisteter Arbeit in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Mit Bodo ter Haseborg wurde Antje Meyer ein erfahrener Verwaltungsangestellter als Kassenprüfer zur Seite gestellt. Den Vorstand komplettieren wird zukünftig Jens Voget, der sich um die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit / Presse / Social Media kümmern wird.

Im Anschluss berichtete der Fraktionsvorsitzende der UWG Ratsfraktion, Bernd-Thomas Scheiwe, über die aktuellen Themen der Ratsarbeit:

Nach Aufkündigung der Zusammenarbeit in der Mehrheitsgruppe befinde sich die UWG-Fraktion in der ‚konstruktiven Opposition‘. Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen werde dennoch im Sinne der Gemeinde und vernünftiger Lösungen weitergeführt. Aus dieser Position heraus bringe die UWG ihre Schwerpunkte ein und viele Beschlüsse tragen weiterhin die Handschrift der UWG.

Natürlich war auch die anstehende Bürgermeisterwahl ein Thema der Sitzung. Die UWG wird mit keinem eigenen Kandidaten ins Rennen gehen. „Die Entscheidung von Hartmut Bollen gegen den Amtsinhaber Matthias Huber anzutreten ist ein mutiger Schritt, den wir begrüßen. Demokratie bedeutet, eine Wahl zu haben und diese ist jetzt für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Apen gegeben. Wir werden uns in dieser Frage neutral verhalten und unseren Fokus weiter auf die Ratsarbeit legen. Wichtig ist uns, dass der kommende Amtsinhaber sein Amt politisch neutral ausübt, im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger unserer lebenswerten Gemeinde“ so der erste Vorsitzende Frerich Wilken.

Es gab während der Jahreshauptversammlung einen interessanten und regen Meinungsaustausch über verschiedene Themen, wie zum Beispiel der derzeitigen Haushaltssituation, der Bauleitplanung sowie Straßen in der Gemeinde Apen.

Wer Lust hat, am politischen Leben in der Gemeinde mitzuwirken oder auch sonst ein politisches Anliegen hat, kann sich gerne direkt an die Vorstands- und/oder Fraktionsmitglieder der UWG wenden oder sich natürlich auch über die Internetseite www.uwg-apen.de informieren.

 

 

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