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Frerich Wilken

1. Vorsitzender

 
NWZ vom 02.09.2020
 
Investition Von 2,3 Millionen Euro
Die Aper Sporthalle mit hohen Zuschüssen sanieren?
 
 
 
 
Wird vielfältig vom Schul- und Vereinssport genutzt: Die Aper Sporthalle. Das Foto entstand beim Hallensporttag 2018, den der TV Apen anlässlich seiner Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen veranstaltete und bei dem auch die Gruppe „Fitness für Frauen“ auftrat.

Bild: Turnverein Apen

 

 

Apen /Godensholt „Wenn das klappen würde, wäre das wie ein Sechser im Lotto – eine 90-prozentige Förderung für ein Sanierungsprojekt bekommt man nicht alle Tage“, sagt Christian Martens, einer von fünf gleichberechtigten Vorstandssprechern des Turnvereins (TV) Apen und zugleich UWG-Ratsherr im Aper Gemeinderat.

 Bei Recherchen über Zuschüsse für die geplante, rund 2,23 Millionen Euro teure Sanierung der Aper Sporthalle war Martens auf den „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ gestoßen. Kurzfristig hatte dass Land Niedersachsen dieses Förderprogramm in Corona-Zeiten aufgelegt, damit Kommunen Sportstätten, deren Sanierung oft auf die lange Bank geschoben wird, wieder herrichten können.
 
 Was ist das Besondere an dem Förderprogramm?
 
90 Prozent der „förderfähigen Kosten“ werden bezuschusst: 75 Prozent vom Bund und 15 Prozent vom Land, so dass die Gemeinde – käme sie ins Programm – für zehn Prozent der Kosten (rund 223 000 von 2,23 Millionen Euro) eine sanierte Schul- und Vereinssporthalle bekäme. Dass die Sanierung der in den 1980er Jahren gebauten Halle notwendig ist, darüber sind sich Rat, Verwaltung und Fachleute einig. Nachdem der Aper Sporthalle im Mai während der Sitzung des Sport- und Kulturausschusses von einem Ingenieurbüro ein „hoher Sanierungsbedarf“ bescheinigt worden war, hatte der Rat im Sommer das Vorhaben grundsätzlich befürwortet, doch es sollte – wegen zahlreicher anderer (Groß-)Projekte – erst ab 2022 erfolgen.

Die UWG-Fraktion stellte einen entsprechenden Antrag, dass sich die Gemeinde für das Förderprogramm bewerben soll; der Aper Finanzausschuss beschäftigte sich jetzt in Godensholt damit.

Einig waren sich Ausschussmitglieder, dass eine 90-prozentige Förderung eines Sanierungsprojektes etwas Besonderes sei. Gleichwohl sei zu hinterfragen, was „90 Prozent der förderfähigen Kosten“ bedeute. Was sei, wenn Ausgaben im Zusammenhang mit der Sanierung nicht als förderfähig anerkannt würden und der Eigenanteil der Gemeinde wesentlich größer werde als geplant? Könne man das Projekt dann zurückstellen? Gefragt wurde auch, ob ein Neubau – die Halle habe kein Turniermaß und sei nur eine Zweifeldhalle – nicht sinnvoller sei und gefördert würde.

Von Seiten der Verwaltung hieß es dazu, dass man sich bemühe, die Unterlagen so zusammenstellen, dass eine möglichst hohe Förderung möglich sei. Grundsätzlich habe der Rat den Sanierungsbedarf der Halle erkannt. Bei höheren eigenen Kosten müsse man neu überlegen. Der Gutachter habe festgestellt, dass eine Sanierung wesentlich günstiger als ein Neubau sei, das sei Grundlage für den Ratsbeschluss im Sommer. Einstimmig befürwortete der Ausschuss den Antrag.

Wie geht es nun weiter?  
 Die Zeit drängt. Bis zum 11. September muss die Gemeinde Antrag und Unterlagen, die vom Ingenieurbüro aktualisiert werden müssen, einreichen. Da alle Gemeinden, die Gelder über den Investitionspakt Sportstätten erhalten wollen, in einem Städtebauförderprogramm sein müssen, muss sich Apen nun kurzfristig mit der Samtgemeinde Jümme abstimmen. Das Programm, in dem beide Kommunen als eine Region sind, heißt „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“. Fortgeschrieben werden muss jetzt das Entwicklungskonzept beider Gemeinden um den Bereich Sportstätten, damit Apen den Antrag auf Förderung der Aper Sporthalle für den Investitionspakt stellen kann. Dafür ist in Apen noch eine Sitzung des Arbeitskreises „Demographische Entwicklung“ nötig.
Welche Beschlüsse sind notwendig?  

Der Aper Verwaltungsausschuss und der Gemeinderat müssen zudem noch entsprechende Beschlüsse fassen. Die Gemeindeverwaltung bemüht sich darum, dass diese auch noch nach dem 11. September erfolgen dürfen.

Wenn Apen ins Förderprogramm aufgenommen würde, soll die Aper Sporthalle nicht sofort saniert werden, sondern voraussichtlich 2022/2023. Denn Zeit zum Abrechnen bleibt: Das muss erst bis Ende 2025 erfolgt sein.

 

 

Kommentar

Einmalige Chance nicht verstreichen lassen

 

Keine Frage: Es ist ein Kraftakt für die Gemeinde, innerhalb kürzester Zeit die Voraussetzungen für einen Antrag zum „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ zu schaffen. Doch gibt es eine Alternative?

 Die Aper Sporthalle ist in die Jahre gekommen, der Sanierungsbedarf (neues Dach, neue Fenster und Türen, neuer Prallschutz, neue Dämmung etc.) ist groß. Über kurz oder lang muss saniert werden und das kostet viel Geld.

Wenn man nun die Möglichkeit hat, hohe Zuschüsse zu bekommen, muss man reagieren. Der Finanzausschuss hat das Ganze befürwortet und das ist richtig.

Richtig ist auch, dass mehrere hunderttausend Euro zu den ohnehin schon hohen Aper Ausgaben dazukommen. Das lässt die Schulden weiter steigen. Dennoch: Es gibt keine Alternative, weil man kostengünstig das Notwendige erledigen kann.

 

Doris Grove-Mittwede über die Diskussion, ob sich die Gemeinde um hohe Fördergelder für die Aper Hallensanierung bewerben soll

NWZ online vom 25.08.2020

Vorschlag der UWG-Fraktion

Aper Sporthalle mit hohen Zuschüssen sanieren

 

Soll saniert werden: die Sporthalle in Apen

Bild: Manuela Wolbers

Die Gemeinde sollte möglichst schnell einen Antrag für einen Investitionspakt des Landes stellen. Dann könnte sie eventuell von einer 90-prozentigen Förderung für das Projekt profitieren.

Apen Der Zeitplan ist eng: Soll sich die Gemeinde Apen um einen Platz in einem neuen Förderprogramm bewerben, um hohe Fördergelder für die geplante Sanierung der Aper Sporthalle zu erhalten? Das befürwortet die UWG-Fraktion im Aper Rat.

Schnell Antrag stellen

Bis zum 11. September 2020 müsste der Antrag allerdings für den Investitionspakt gestellt sein, über den die Städtebauförderung gestärkt und vor allem Gelder für Sportstätten, die saniert werden müssten, zur Verfügung gestellt würden. Das Besondere an dem Förderprogramm sei die sehr hohe Förderquote, so die UWG. Der Bund würde sich mit 75 Prozent der Kosten beteiligen, das Land mit 15 Prozent und die Gemeinde müsste nur zehn Prozent der (förderfähigen) Kosten tragen.

Zwar habe der Aper Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause Ende Juni einstimmig beschlossen, dass die Aper Turnhalle sanierungsbedürftig sei und sich die Verwaltung um Fördergelder für das Vorhaben kümmern solle. Da jedoch nicht abzusehen sei, wie sich in Coronazeiten die Steuereinnahmen entwickelten und die Mitarbeiter des Bauamtes derzeit durch diverse Projekte (z.B. IGS-Anbau und Familienzentrum) sehr stark gefordert seien, solle die Aper Turnhallensanierung erst ab 2022 stattfinden.

90 Prozent Förderung

Dennoch sollte man, so die UWG, trotz des kurzfristigen Termins über einen Antrag für das Förderprogramm nachdenken, denn eine 90-prozentige Förderung würde man so schnell nicht wieder erhalten können. Im Übrigen müsse die auf rund 2,3 Millionen Euro geschätzte Sanierung nicht umgehend erfolgen, sondern das Projekt müsse erst bis Ende 2025 abgerechnet sein. Positiv sei auch, dass Apen bereits im Dorfentwicklungsprogramm sei und die dort geforderte Ergänzung bei der Städtebauförderung durch das Projekt Turnhallensanierung leisten könne. Obendrein habe man bereits jetzt qualifizierte Unterlagen zur Sanierung der Aper Sporthalle durch ein Ingenieurbüro vorliegen.

Ausschuss berät Thema

Mit dem Vorschlag der UWG-Fraktion und der allgemeinen Aper Finanzsituation im Corona-Jahr 2020 wird sich nächsten Montag, 31. August, der Aper Finanzausschuss beschäftigen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr in der Godensholter Sporthalle.

Gäste haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Getränke gibt es nicht.

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Man kann es auch kurz fassen: Hermann,
NEE - den kann man nicht ersetzen
 
In tiefer Dankbarkeit wünscht das gesamte Ammerland - aber vor allem die Kinder und die, die es mal waren  - diesem Freund und Helfer für seinen Ruhestand nur das Beste!
 
Natürlich ist auch er ein UWG-ler!
Verstand und Herz am rechten Fleck!
 
Bleib noch lange lange gesund und munter und genieße den wohlverdienten Ruhestand!
NWZ online vom 25.08.2020
Polizist aus Westerstede

„Die Polizei heißt bei uns Herr Nee“

Immer im Einsatz für Sicherheit im Straßenverkehr: Hermann Nee. Der Polizist geht in wenigen Wochen in den Ruhestand.
Bild: Kerstin Schumann

Westerstede An der Wand hängen Buntstiftzeichnungen und Fotos, die Hermann Nee umringt von Kindern zeigen. Auf einem Erinnerungsstück steht: „Die Polizei heißt bei uns Herr Nee“. Der Verkehrssicherheitsberater der Westersteder Polizei hat seit 2008 unzählige Jungen und Mädchen im Kindergarten und in den Schulen besucht, um sie für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Allein bei den Jüngsten im Vorschulalter seien das weit über 5000 Kinder in all den Jahren, rechnet er vor. „Alle Kinder kennen mich.“

Nur noch wenige Termine

Jetzt stehen für den Polizisten nur noch wenige Termine an, denn Ende September beginnt für ihn der Ruhestand. „Ich habe drei Mal verlängert, jetzt geht nichts mehr“, sagt der Westersteder, der in Kürze seinen 65. Geburtstag feiert.

Warum er so an seiner Arbeit hängt? „Das hat mir viel Freude bereitet. Man muss das leben, was man macht“, sagt er und gerät sofort ins Schwärmen. Den Kindern die Angst vor der Polizei nehmen, ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringen und ihnen erklären, dass sie im Notfall die 110 wählen. Spielerisch müsse man anfangs vorgehen und viele praktische Beispiele anführen.

Und schon zieht er einen winzigen Helm hervor, in dem er ein rohes Ei platziert – und lässt ihn fallen. Das Ei bleibt unversehrt. Spätestens wenn das Ei ohne Helm am Boden zerplatzt, wissen die Kinder, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelms ist. Gleiches gilt für gut sichtbare Kleidung – möglichst mit reflektierenden Elementen.

Ob das Überqueren einer Straße als Fußgänger oder das sichere Fahrradfahren, entscheidend sei, dass die Kinder mit Freude lernen, erklärt Nee. „Dann sind sie stolz, wenn sie plötzlich etwas können, das ist wichtig. Sie legen den Schulweg ja später alleine zurück und sollen sich dann richtig verhalten.“

Aber er war in all den Jahren nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und junge Erwachsene Ansprechpartner, etwa beim Thema Alkohol am Steuer. Mit Senioren hat er Fahrtraining gemacht und sie über E-Bikes informiert. „Meine Arbeit fängt im Kindergarten an und hört bei 80plus auf.“ Wichtig sei die Arbeit allemal. „Wenn man damit nur ein Leben rettet, hat es sich schon gelohnt.“

Dann wechselte er nach Westerstede, wo er rund zehn Jahre lang im Einsatz- und Streifendienst eingesetzt wurde. Zuletzt war er dann etwa zwölf Jahre lang als Verkehrssicherheitsberater unterwegs. „Die Arbeit ist so vielfältig. Ich bin dankbar für all das, was ich machen durfte, und jetzt fängt einfach etwas Neues an“, sagt er.

Ehrenamtlich aktiv

Aber in einigen Bereichen wird man ihn wiedertreffen. Seine Arbeit als Geschäftsführer der Verkehrswacht Ammerland will er fortführen, ebenso als Vorsitzender des Ortsbürgervereins. Dazu ist er noch zweiter Vorsitzender der DLRG Westerstede und in der Kommunalpolitik aktiv.

Zeit will er sich nehmen für Urlaub mit dem Wohnmobil und Ausflüge mit dem Motorroller. Dass er sich weiterhin ehrenamtlich engagiert, ist für ihn selbstverständlich. „Ich organisiere und plane gerne. Ich mag den Umgang mit Menschen und kenne viele. Man hilft sich und kann etwas bewegen. Das ist ein gutes Miteinander hier in Westerstede.“

 
 
Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede